In der Wirklichkeit
Die Aufgabe eines visuellen Gestalters, ob er nun am Computer, auf Papier oder anderen Medien arbeitet besteht meist im Kern darin, sich auf mehr oder weniger klar definierte Inhalte einzulassen und diese unter Einbeziehung der Wünsche eines Auftraggebers zu kommunizieren. Es gilt also, Konzepte aufbauend auf Inhalten, bzw. von außen definierten Vorgaben zu entwickeln und zu realisieren.
Neben der kitzligen Erfahrung, die eigenen Ideen und Fähigkeiten sowie die eigene Gestaltungsauffassung dem Wechselspiel von Angebot und Nachfrage auszusetzen besteht wohl der ausschlaggebende Anreiz darin, etwas zu produzieren, das unmittelbar in der „echten Welt“ einsetzbar, also nicht nur l'art pour l'art oder technische Spielerei ist.