Zusammenarbeit mit Martin Gretschmann
Reset the Preset
Da mir die Kombinationsmöglichkeiten von Musik, Bild und Interaktion nicht nur unerschöpflich, sondern auch unglaublich schwierig erscheinen fasziniert mich dieses Thema immer wieder. Im Fall von PLAY PARTS genoss ich dabei das Privileg, mit einem Musiker zusammenzuarbeiten, dessen Arbeit ich sehr schätze. Da die Veröffentlichung seines Doppelalbums Reset the Preset unmittelbar bevorstand, produzierten wir dafür eine interaktive CD ROM-Anwendung. Die wichtigste Rolle bei dieser Anwendung spielt die Interaktion. Das erklärte Ziel war, sechs unterschiedliche Interaktionsparadigmen zu erstellen, die sich spielerisch mit musikalischen Aspekten auseinandersetzen. Zusätzlich wurden diese Instrumente mit einer übergeordneten Orchestrierung versehen die ein gleichzeitiges Spiel ermöglicht. Obwohl PLAY PARTS weniger ein professionelles Musikwerkzeug als vielmehr eine spielerische Anwendung darstellt, birgt es dennoch das Potential, reizvolle musikalische Ergebnisse zu erzeugen.
6 geteilt durch 3
Die sechs verschiedenen PARTS behandeln Rhythmen, Melodien, atmosphärische Klänge und Texte aus drei Songs des ersten Teils Reset des Console-Doppelalbums. Ihr Charakter ist manchmal klar, durchschaubar und planbar aber gelegentlich auch eher intuitiv und nicht immer vorhersehbar. Sie geben auf Interaktionen auditives bzw. visuelles Feedback. Sie lassen sich überdies zu beliebigen Ensembles kombinieren oder komponieren.
Die graphische Benutzeroberfläche von PLAY PARTS ist im Gegensatz zu anderen Musikanwendungen an Computern nicht von realen Musikinstrumenten oder Geräten abgeleitet. Diese Innovation fordert vom Benutzer die Bereitschaft, zunächst die neue Paradigmen zu lernen. Hilfefunktionen in Form von Animationen unterstützt ihn dabei.
Bilder
Video
PLAY PARTS - Quicktime (40 MB)
PLAY PARTS - Quicktime (29 MB)
Downloads
PLAY PARTS - Mac OS X (9 mb)
PLAY PARTS - Mac OS9/Classic (9 mb)
PLAY PARTS - Windows (11 mb)
Beteiligte
Konzept, Gestaltung, Programmierung: Ralph Ammer
Sounds, Texte: Martin Gretschmann