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Ralph Ammer

Sinnzeug

1998

Zusammenarbeit mit Stephan Huber

Das Problem jeder Bibliothek

Der Wunsch, möglichst einfach und gezielt eine Auswahl aus einer großen Anzahl von Informationen zu treffen ist vermutlich mindestens so alt wie die Geschichte der Bibliothek. Durch die Verbreitung des Internets gerät dieser Wunsch erneut ins Bewußtsein. Mittels des Rechners können wir neue Strategien entwickeln, dieser Frage zu begegnen.

Visualisierung einer Datenbank

Sinnzeug ist ein kleiner Schritt auf der Suche nach guten Software-Schnittstellen zu Datenbanken. Es basiert im Prinzip auf zwei simplen Grundsätzen:

Als Demonstrationsbeispiel der Onlineversion dient eine Linksammlung. Die einzelnen Elemente der Datenbank werden durch Punkte repräsentiert. Durch die Eingabe eines Suchbegriffs schafft man ein neues Gravitationszentrum. Alle Inhalte der Datenbank werden ihrer Relevanz entsprechend jeweils von diesem Suchbegriff angezogen oder abgestoßen. Nach Anordnung mehrerer Suchbegriffe ordnen sich relevante Einträge in deren Mitte an. So lassen sich Schnittmengen bestimmen. Nicht mehr benötigte Suchbegriffe werden einfach aus dem Window gezogen.

Zudem werden die zuletzt angewählten Datenbankelemente, also Websites durch Linien verbunden. Bei der nächsten Benutzung des Werkzeugs ist es so recht einfach, seinen Weg zurückzufinden.

Anwendung

Sinnzeug wurde unter anderem für DaimlerChrysler weiterentwickelt. Dabei wurde das Konzept der Gravitation und des Überblicks erweitert und für beliebig grosse Datenmengen (Level of Detail) und für konkrete Anwendungen angepasst.

Konzept, Gestaltung und Programmierung:
Stephan Huber und Ralph Ammer

Bilder

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Links

http://www.sinnzeug.de