Zaun um die Tora
Das Jüdische Museum in Berlin vermittelt einer breiten Öffentlichkeit in einer umfangreichen Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen, einem Learningcenter und in unterschiedlichsten Veranstaltungen einen Eindruck von der Geschichte und dem Leben Mitbürger jüdischen Glaubens in Deutschland.
Im Rahmen der Dauerausstellung wurde eine interaktive Installation zum Talmud realisiert. Der Talmud stellt eine wichtige Ergänzung zur Tora dar. Er entstand aus dem Wunsch, die jüdische Lebensweise zu erhalten. Während die Tora Regeln vorgibt, erläutert und diskutiert der Talmud diese Regeln. Bevor vor ca. 2500 Jahren mit der schriftlichen Fixierung dieses Wissens begonnen wurde, gab man es mündlich von Generation zu Generation weiter. Die Niederschrift des Talmud wurde allerdings nie endgültig abgeschlossen, vielmehr wurde er ständig durch Anmerkungen ergänzt und erweitert. Dadurch erklärt sich das charakteristische Layout des Talmud.
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Bilder
Beteiligte
Konzept:
Ralph Ammer, Joachim Sauter
Gestaltung:
Ralph Ammer, Simon Häcker, Joachim Sauter
Sensorik:
Dieter Sachse
Projektleitung:
Hans-Jörg Woite
Programmierung:
Ralph Ammer, Frank Tinapp
Auftraggeber:
Jüdisches Museum Berlin